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Behind the Brand

Exklusive Einblicke mit unserem neuesten Markenbotschafter Daygin Prescott.

Conversations from the edge, with our newest Brand Ambassador Daygin Prescott

      Leitung und Text von Dave Sonntag

Während einige lieber vorsichtig sind, stürzen sich andere in das nächste Abenteuer. So wie Daygin Prescott, der neue Botschafter von Sea to Summit, der es liebt, neue Abenteuer zu suchen und jegliche Grenzen auszutesten. In einem exklusiven Interview haben wir die Gelegenheit, mit ihm über seine Leidenschaft zu sprechen und er verrät uns seine jährlichen Ziele

Daygin, du bist also gerade von einem Lauf zurückgekommen. Machst du Trail Running oder läufst du lieber in der Stadt?

Ich wechsle gerne ab. Zum Beispiel lebe ich an der Sunshine Coast in Queensland, ganz in der Nähe des Strandes, wo das Laufen besonders schön ist. Aber dieses Wochenende nehme ich zum ersten Mal an einem Trail-Marathon teil. Obwohl ich eigentlich kein Läufer bin, dachte ich, ich probiere es einfach mal aus und nehme an so einem Wettbewerb teil.

Hast du dich auf die 42km vorbereitet?

Nicht wirklich. Vor einer Woche bin ich einen 50 km langen Trail gelaufen und das war ziemlich hart. Ich bin ständig wegen der lockeren Steine und Wurzeln auf dem Weg umgeknickt. Aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Es ist ein schönes Gefühl, den Körper ab und zu ein wenig herauszufordern.

Das stimmt. Ich habe gesehen, dass du den El Capitan (im Yosemite Nationalpark) geklettert bist. Wie war das?

Ja, das war wirklich großartig. Ich war wirklich überwältigt von den Staaten. Alles ist deutlich größer als das, was wir hier in Australien haben.

Auf dem El Cap soll man am besten Felsenklettern können und er ist für alle Felskletterer das größte und eines der einzigartigsten Ziele überhaupt. Das war tatsächlich auch eines meiner großen Ziele, die ich mir für dieses Jahr vorgenommen hatte. Als wir dann aber auf dem Gipfel waren … Ich hatte gehofft, dass ich Angst bekommen werde und mich so richtig verwundbar und ausgesetzt fühlen würde.

Überraschenderweise habe ich mich aber die meiste Zeit super wohl gefühlt, obwohl ich noch gar nicht so lange am Klettern bin.

Genau das wollte ich dich als nächstes fragen: Du kletterst weniger als zwei Jahre und du kletterst schon den El Cap?

Es hat alles in allem ein Jahr und neun Monate gedauert, seit ich zum ersten Mal am Seil hing, um auf El Cap zu klettern. Das war wirklich eine ziemlich steile Lernkurve.

Ich erinnere mich noch daran, als wir zum ersten Mal im Tal ankamen und nach oben geschaut haben, da habe ich mir nur gedacht: Wow. Ich hatte noch nie zuvor einen so großen und steilen Felsen gesehen. Aber dann realisiert man, dass man weiß, was man kann, und dass es sich lohnt, so lange Klettern geübt zu haben, um genau hier zu stehen.

Ich denke, das gilt eigentlich für alles. Es ist nicht unbedingt so schwierig. Du musst es einfach nur lange genug tun. Das ist aber auch das Knifflige daran. Viele Leute können eine Seillänge klettern oder auch technische Passagen bewältigen. Aber das 30 Mal hintereinander zu tun, über ein paar Tage hinweg, kann ganz schön einschüchternd für manche sein.

Das klingt wie die Marathonversion nur im Felsklettern.

Absolut.

Ich habe gehört du bist gleichzeitig auch Abenteuerfotograf, wie bist du dazu gekommen?

Nun ja, ich bin in Südafrika aufgewachsen und bin dann mit 12 Jahren hierher nach Caloundra nach Queensland gezogen. Ich war immer gerne am Meer und als ich in einem Jahr zu Weihnachten eine GoPro bekam, fing ich an, sie im Wasser zu benutzen. Tatsächlich findest du auch ein paar ziemlich gute GoPro Hero 3 Aufnahmen auf YouTube, wenn du nach meinem Namen suchst.

Das merk ich mir für später.

Als ich 14 wurde, habe ich mir eine Canon 7D mit einem Kit-Objektiv von einem Typen am Strand gekauft. Ich habe angefangen, mehr Fotos im Meer zu machen, Videos zu drehen, Fotos für einen lokalen Bodyboard-Laden zu schießen und Surfbilder zu verkaufen.

Ich wollte professioneller Surf-Fotograf werden. Also habe ich mir sechs Monate freigenommen und bin an die Südküste von New South Wales (NSW) gezogen, nachdem ich die Schule beendet hatte. Auf dem Weg dorthin bin ich auf ein Musikfestival gegangen und habe mir da allerdings den Arm gebrochen ... [Lacht] Als ich dann nach Hause zurückgekehrt bin, habe ich damit begonnen, mir ein Portfolio aufzubauen. Dazu habe ich Outdoor-Szenen und auch Trailrunner fotografiert, mit Marken zusammengearbeitet und auch kostenlose Shootings angeboten.

Und dann bist du mit dem Felsklettern in Berührung gekommen?

Ich war schon immer fasziniert vom Felsklettern, hatte aber nie wirklich was damit zu tun. Ich habe dann einen Freund kennengelernt, der wahnsinnig gut klettern konnte und der nahm mich dann ein paar Mal mit. Daraufhin habe ich mein Können genug ausgebaut, um auch alleine in die Berge klettern zu gehen und habe dort gemerkt, wie viel Spaß es mir bereitet.

Mir gefällt einfach der gesamte Prozess, wirklich hart arbeiten zu müssen, um diese Bilder zu machen und auch die ganze Community. Jeder ist begeistert von den gleichen Dingen.

Es scheint so als gibt es eine Balance zwischen Kreativität und Abenteuer. Konzentrierst du dich mehr auf eins davon?

Der Grund meiner Arbeit ist einfach die Leute dazu zu bringen, sich darauf zu freuen, nach draußen zu gehen. Denn das ist das Gefühl, das ich habe, wenn ich Arbeiten von Leuten wie Chris Burkard oder Jimmy Chin oder auch Renan Ozturk sehe. Sie machen mich superneugierig darauf, dieselben Orte zu erkunden, wunde Beine zu bekommen, richtig zu frieren und müde zu sein... aber du erlebst all diese Dinge.

Und im Grunde genommen geht es darum, diese Abenteuer zu erleben und sie dann bestmöglich darzustellen.

Du hast diese Kampagne mit Sea to Summit in Tasmanien fotografiert. Wie war das?

Das war so cool. Wirklich unfassbar…Einen Moment.

[Holt sein Tagebuch.]

Das hier ist meine ganze Liste für das Jahr. Ich habe mir jede Menge ambitionierte Ziele gesetzt. Eines davon war, an einer Kampagne für eine bekannte globale Marke teilzunehmen. Ein weiteres Ziel war es, mich mit einem inspirierenden Kreativen zu vernetzen, und ein weiteres war es, einen Mentor zu finden.

Ich habe alle drei Ziele in nur einer Reise erfüllen können.

Ich habe Denni und Sam [Mitarbeiter des Sea to Summit Produktionsteams] schon eine ganze Weile verfolgt. Ich liebe Sams Arbeit und die Art und Weise, wie Denni die Produkte fotografiert. Dass alle drei Ziele auf einer Reise passiert sind, war echt ziemlich cool. Es war ein wirklich gutes Beispiel dafür, dass wenn viele kreative Leute beteiligt sind, man sehr gute Ergebnisse erzielt.

Apropos, ich habe gerade gesehen, dass du in China warst, um ein Hotel zu fotografieren?

Ja das stimmt und das war auch echt eine großartige Zeit. Es handelte sich um luxuriöse High-End-Unterkünfte. Wir haben aber kaum Zeit damit verbracht im Hotel zu fotografieren, sondern der Schwerpunkt lag auf einem umfassenden Werbefilm und der Erfahrung, sich in so einem Hotel aufzuhalten. Ich bin außerdem für die gesamte Dauer meines einmonatigen Visums in China geblieben und habe so anschließend die restlichen drei Wochen genutzt, um zu Reisen.

Natürlich hast du das gemacht.

Ja, ich bin mit einiger Kletterausrüstung dorthin gegangen. Ich kannte auch niemanden in China, aber ich habe ein Flugzeug, einen Zug und einen Bus in die Stadt namens Liming genommen, wo man wirklich gut klettern kann.

Niemand hat dort ein Wort Englisch gesprochen und es gab dort auch keine Kletterer. Aber nach ein paar Tagen kam eine Frau in die Stadt und wir kletterten zusammen. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Das war für mich der Beweis, denn warum sollte man dann nicht einfach weitermachen, wenn man es einmal geschafft hat?

Eine der größten Beschwerden eines Abenteuerfotografen betrifft oft die Ausrüstung. Wie beeinflusst dich hochwertige Ausrüstung auf einer Reise wie dieser?

Man hat Objektive, Batterien, Kameras, Stative … Man hat all dieses zusätzliche Gewicht dabei. Leichte Ausrüstung erlaubt es mir, mehr Möglichkeiten zu haben, das zu erschaffen, was ich erschaffen möchte. Ich kann einen kleineren Rucksack mitnehmen, weil meine Ausrüstung ein kleineres Packmaß hat. Ich kann länger und auch schneller laufen ... Es sind all diese Dinge, die sich aus einem leichteren Rucksack ergeben.

Ich habe bis zu diesem Jahr nie wirklich viel Wert auf super hochwertige Ausrüstung gelegt. Jetzt würde ich nicht mehr mit irgendetwas rausgehen, das nicht das Beste in seinem Bereich ist. Und das liegt daran, dass es meine Arbeit erleichtert, Ausrüstung zu haben, auf die man sich an diesen Orten verlassen kann, die eine Vielzahl von Zwecken erfüllt - leicht, packbar, all diese Dinge.

Hast du zukünftige Ziele? Ich habe deine lange Liste abgehakter Ziele für 2023 gesehen. Was ist mit 2024?

Ich würde gerne Big-Wall-Klettern auf Baffin Island [Kanada] machen. Eine dieser Expeditionen, bei denen man viel Zeit an einem Ort verbringt und keinen anderen Menschen sieht.

Ich würde auch gerne auf eine richtig lange Reise gehen. Wenn man fünf Nächte in den Bergen verbringt, lebt man noch nicht wirklich. Ich glaube aber, wenn man mehr als zwei Wochen auf einer Expedition verbringt, ändert sich eine Menge. Man kann wirklich eintauchen. Ich glaube, das ist das, wonach ich nächstes Jahr suchen werde.

Klingt unglaublich. Daygin, vielen Dank für deine Zeit. Und alles Gute für den Marathon an diesem Wochenende!

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